Das mächtige, alte Khmerreich hatte seine Blütezeit vom 9. bis zum 15. Jahrhundert. Während dieser Zeit entstanden in der Hauptstadt Angkor gigantische Tempelanlagen mit über tausend Tempeln, zahlreichen Skulpturen und überdimensional großen Statuen. Neben ihrer kunstvollen Bauweise waren die Khmer auch berühmt für ihre ausgeklügelten Bewässerungssysteme. Heute ist Angkor die größte Kulturstätte der Welt und wurde 1992 zum Weltkulturerbe erklärt. Der Touristenführer Sombat, ein Khmer, stellt die Überreste dieser Khmerkultur vor, insbesondere die Tempelanlage Angkor Wat.
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Es kommen zu Wort:
Sombat, Mofa-Taxifahrer und Touristenführer (khmer/dt, über sein Alter und seinen Beruf, über seine frühere Armut und über eine Besserung des Lebensstandards durch das Erlernen der englischen Sprache, über seine Flucht aus der Armee und die Hinwendung zum Buddhismus, über die Zweckentfremdung vieler Tempel als Gefängnisse zur Zeit der Roten Khmer, über den Bayon-Tempel mit seinen vielen lachenden Gesichtern aus Stein, über die Opfer von Tretminen, über das schöne traditionelle Neujahrsfest und über die Mitnahme der ganzen Familie nach Angkor im nächsten Jahr)
Touristen (in deutscher Übersetzung, über die Großartigkeit Angkors, über die Erfüllung eines Kindheitstraumes, über die erstaunlichen und beeindruckenden Ruinen, über die Großartigkeit einer besonderen asiatischen Kultur, über den Zeitmangel für so vieleSehenswürdigkeiten)
Nonne (khmer/dt, freut sich über den zunehmenden Tourismus)
Buddhistischer Mönch (in deutscher Übersetzung, über den Zustrom der vielen Menschen zum Neujahrsfest und das Wiederaufleben der alten Rituale, über das Verbot der Regierung für die diesjährigen Neujahrsfeierlichkeiten aus Rücksicht auf die lärmgestörten Touristen)
Paula, KZ-Guide in Phnom Penh (in deutscher Übersetzung, über ihren deprimierenden Job und den Verlust von eigenen Familienmitgliedern zur Zeit der Diktatur, über die zum Gefängnis und zur Folterkammer unfunktionierten Schule während der Herrschaft Pol Pots, über ihre eigene Verschleppung durch die Roten Khmer und die Ermordung ihrer Familie, über die hoffnungslose Job-Suche ohne gute Englischkenntnisse)