Unsere Reise durch Armenien Teil 5 vom 29.09.-4.10.1015
Sanahin (armenisch Սանահին) ist ein Dorf im Norden der Provinz Lori in Armenien und heute Teil der Stadt Alawerdi Sanahin liegt auf einem Plateau in Sichtweite von Haghpat, von dem es durch eine tiefe Schlucht getrennt ist, die ein kleiner Zufluss des Debed gegraben hat.
Das Dorf ist für seinen im 10. Jahrhundert gegründeten Klosterkomplex bekannt und zusammen mit den Klöstern in Haghpat als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet. Der Komplex gehört zur Armenischen Apostolischen Kirche und besitzt zahlreiche Chatschkar,Kreuz steine mit kunstvollen Gravuren, die ein Kreuz darstellen sowie mehrere Gräber von Bischöfen.
Haghpat (armenisch Հաղպատ) ist ein Dorf in der nordarmenischen Provinz Lori, nahe der Stadt Alawerdi und der georgischen Grenze. Das Dorf liegt auf einem zerklüfteten Plateau, einer ausgedehnten flachen Landschaft, die von tiefen Flussbetten durchschnitten wird. Haghpat ist durch Haghpatavank (Հաղպատավանք) bekannt, ein Kloster, das im 10. Jahrhundert (967 oder 976) gegründet wurde und wie das benachbarte Kloster Sanahin zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Der Bau des Klosters entstand unter der Bagratidendynastie. Die Fertigstellung des ältesten Teils des Klosters, der Surb Nschan-Kirche (Heiligkreuz-Kirche), erfolgte im Jahr 991 durch den armenischen Architekten Trdat. Der besonders große heutige Gawit von Haghpat wurde um 1210 an Stelle eines Mausoleums errichtet.[1]
Der Klosterkomplex gehört der Armenischen Apostolischen Kirche. Über das Gelände verteilt finden sich einige Chatschkare (Steine mit kunstvollen Gravuren die meist Kreuze darstellen) und bischöfliche Grabstätten. Der Komplex ist ein herausragendes Beispiel für die mittelalterliche armenische Architektur.