Die Burg auf 337 m ü. NHN gehört zur Dahner Burgengruppe, zu der noch die Burgen Grafendahn und Tanstein zählen. Die drei Burgen wurden zwar nicht gleichzeitig, aber direkt nebeneinander auf einem Bergrücken errichtet.
Auf den etwa von Ostnordost nach Westsüdwest verlaufenden Felsen der Dahner Burgengruppe nimmt Burg Altdahn die beiden größten, östlich gelegenen ein, die insgesamt eine Länge von etwa 100 m besitzen. Der Zugang befand sich im Nordosten, wo noch die Toranlage und ein kleiner mit Wasser gefüllter Halsgraben erhalten ist. Die Unterburg wird im Norden von einem hufeisenförmigen Geschützturm, im Süden von einem weiteren Turm beherrscht, der eine ähnliche Form aufweist.
Nennenswerte Reste der Oberburg sind auf dem westlich gelegenen Felsen erhalten, darunter die Nordwand des Palas und ein Wartturm, der aufgrund von Erkerresten wohl auch als Abortturm gedient hat. Der südliche Teil des Palas ist bei dem Felssturz von 1820 zerstört worden. Dabei wurden die Reste eines runden, sich nach unten konisch erweiternden Hohlraumes im Felsen freigelegt, der als Zisterne oder Verlies gedeutet wird. An den Resten der Ostseite ist Buckelquader-Mauerwerk erkennbar.
Der isolierte östliche Burgfelsen ist über schmale Gänge erreichbar. Er trug einstmals einen kleinen Turm.
Der Eintritt auf das Gelände ist kostenlos; das darauf befindliche Museum mit Fundstücken erhebt einen Eintrittspreis.