Wenn die Hallstätter ihre „Fuhren", die traditionellen Boote des fjordartigen Sees, mit frischem Buchenlaub und Blumen schmücken und der gesamte Ort das Festtagskleid anlegt, dann ist Fronleichnam. Das Fest ist eine Erinnerung an das letzte Abendmahl Jesu und wird immer am zweiten Donnerstag nach Pfingsten begangen.
Weil der kleine Salinenort so wenig Platz an Land hatte, wurde die Prozession vor knapp 400 Jahren mit Booten und Salzschiffen auf den See verlegt; nicht zuletzt, um auch einen Blick auf den Salzberg, die Jahrtausende alte Arbeitsstätte der Hallstätter zu bekommen.