Viel Aufhebens wurde schon bei seiner Präsentation auf der boot dieses Jahres um ihn gemacht. Der Begriff Hybrid eroberte mit ihm auch den Bereich Trockentauchen. Die Rede ist von dem Fusion aus dem Hause Scubarpo. Frank Dornberger und Max-Martin Bayer hatte ihn für das Taucherportal Dive-NEWS im Praxistest. Etliche Tauchgänge unter verschiedensten Bedinungen wurden absolviert. Es galt die Hersteller-Angaben über eine "neue, einzigartige Technologie" zu prüfen.
Auch die Aussage „Der Taucher fühlt sich wie in einem Nasstauchanzug und selbst Kopfüberabtauchen ist mit dem Fusion problemlos möglich", wollte am Ruhlesee bei Berlin auf den Prüfstand.
Das Eis war erst wenige Tage gänzlich verschwunden. Die Temperatur war mit sechs Grad Celsius geradezu ideal, um Trockis zu testen. Nach den unumgänglichen Anpassungsmaßnahmen mittels Schere zeigte sich, dass mit ein paar kleinen Tricks der Anzug ruck zuck angezogen ist. Ohne Hilfe von außen kann der Reißverschluss bedient werden.
Es ist schon ein ungewöhnliches Gefühl, die überdimensionierte Plastiktüte auf dem Unterzieher entlangreiben zu spüren. Das darüberliegende dünne Strechneopren sorgt für eine erstaunliche Freiheit, sowohl was die Beweglichkeit angeht als auch das Gewicht. Ja, man fühlt sich nicht wie in einen normalen Neopren-Trocki. Aber wie in einem Halbtrockenen ist es nun auch wieder nicht. Irgendwas zwischen Trilaminat und nass. Alles in allem ein sehr guter Reise-Trocki.