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Bisher war ich mit einem 3-Personen Zelt unterwegs.
Da ich auf mehrtägigen Touren meistens mit dem Einspur-Anhänger unterwegs bin, war mir die Größe und das Gewicht der Ausrüstung nicht sooo wichtig. Zelt, Matte und Schlafsack bringen zusammen aber einiges auf die Waage. Das alleine wäre noch nicht gar so schlimm, aber wenn das Schlaf-Equipment erst einmal gepackt ist, dann bleibt nicht viel Platz übrig für den Rest. Also wollte ich in der Beziehung ein bisschen "abspecken".
Nach einigem Suchen und Überlegen sind ist es dann das Gelert Solo geworden. (Matte und Schlafsack habe ich auch neu -- Test kommt später) Es ist mit 1,7 Kg noch recht leicht und hat auch ein ziemlich kleines Packmaß. Gestern angekommen, gleich mal aufgebaut und heute Nacht dann ausprobiert.
Allein schon wegen der Größe ist es kein Zelt, in dem man gerne ganze Regentage verbringt. Es ist noch nicht einmal möglich sich hinzusetzen -- aber das habe ja so gewollt. An umziehen oder ähnliches ist gar nicht zu denken. Es geht nur um Aufbauen, Schlafen, und wieder Abbauen. Für alles andere ist es nicht zu gebrauchen (und auch nicht gedacht).
Der Aufbau ist recht einfach. Auslegen, Stangen rein, Außenzelt drüber, Abspannen, Fertig. Wenn ich es noch ein paar mal auf- und abgebaut habe, dann sollte es dann in etwa 5 Minuten stehen. Beim ersten mal habe ich 6:30 gebraucht. Einen Nachteil ist, wie ich finde, dass man es nicht direkt mit Außenzelt aufbauen kann. Bei Regen ist das ziemlich unangenehm -- Aber man kann ja nicht alles haben.
Schade finde ich auch, dass man das Außenzelt nicht wie bei einigen anderen Zelten einfach am Unterbau einclipsen kann sondern extra Heringe dafür braucht. Aber dass ist wohl der Bauweise geschuldet.
Womit wir jetzt auch bei den Vorteilen wären.
Ich finde gut, dass der Abstand zwischen Innen- und Außenzelt recht groß ist, und das Innenzelt zum größten Teil aus Netzgewebe besteht. So gibt es immer frische Luft und es bildet sich kein Kondenswasser am Innenzelt. Dass es klein ist, ist von innen ja eigentlich ein Nachteil, aber das hatte ich oben ja schon als Vorteil verbucht. Außen klein und innen groß wäre ja auch etwas schwierig zu bauen.
Die Vorteile gegenüber meinem vorherigen Zelt beschränken sich aber dann auf Gewicht und Packmaß.
Fazit nach einer Nacht:
Es ist klein. Das war mein erster Eindruck. Funktionell gibt es nichts zu sagen. Eigentlich alles wie erwartet. Aber sich nicht hinsetzen zu können ist schon ungewohnt. Wenn man dann mal den Schlafsack auslegen will und sich nicht danebensetzen kann sondern alles im darauf liegen macht hat schon etwas spartanisches. Aber es ist ja wie gesagt nur zum Schlafen und wenn man mal liegt ist alles OK.